Opening show
Sat 25. May 2002 - Wed 26. Jun 2002
Press Release
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In the opening exhibition Johann König, Berlin shows works of Michaela Meise. The spectrum of the young Frankfurt based artist includes drawing, video and performance as well as installation.
In her first solo show Meise exhibits cardboard boxes, which through window-like cutouts covered with transparent foil on their sides provide an insight to their empty inside. The front of the boxes shows photocopied portraits of celebrities like Madonna, Charlotte Gainsbourg, Romy Schneider or of the talkmaster Harald Schmidt.
The photoportraits are taken from fashion magazines, yellow press and newspapers. The artist deliberately chose pictures, which don´t match the produced stereotypes, but show them quite introverted and outside the pose. Pictures which promise closeness and intimacy, which play with the desire to build up a personal relation to the stars by the way the artist is presenting them.
Since Meise is mounting them onto boxes, she is giving them a volume, an intimate space behind the surface. But even if this „back room“ is empty it should not be understood as a vacuum. It should rather be interpreted as a kind of indetermined space. A space which can be filled by the viewer and can also be understood as the artist's gesture of giving and letting go.
Pressetext
Als Eröffnungsausstellung zeigt Johann König / Berlin Arbeiten von Michaela Meise. Das Spektrum der jungen Frankfurter Künstlerin reicht von dem Medium Zeichnung über Video bis hin zur Installation.
Zum Auftakt der Galerie zeigt sie aus Pappe gefertigte Boxen, die an den Seiten durch fensterartige, mit farbigen Transparentfolien bespannte Ausschnitte Einblick in das Innere gewähren, und auf ihrer Vorderseite jeweils mit der Porträtfotografie einer prominenten Person beklebt sind – Madonna, Charlotte Gainsbourg, Romy Schneider oder auch Harald Schmidt. Die Vorlagen hierzu entnimmt Meise aus Büchern, Zeitungen und Magazinen, wobei sie Abbildungen auswählt, die nicht den bekannten Stereotypen der Stars entsprechen. Vielmehr zeigen diese die Abgebildeten introvertiert und außerhalb der Pose, versprechen Nähe, Privatheit und Intimität.
So tauchen Bilder von Madonna oder Romy Schneider auf, die zum Teil nicht den vermarkteten Images entsprechen. Dieser Aspekt einer vermeintlich persönlichen Annäherung, die mit der Sehnsucht nach echter Beziehung zu den Stars spielt, findet seinen Ausdruck nicht nur in Meises Auswahl der Bilder, sondern auch in der Form ihrer Präsentation. Durch die Boxen gibt die Künstlerin ihnen ein Volumen, eine intimen Raum, der nicht als Sinn-Vakuum hinter dem schönen Schein zu verstehen ist, sondern vielmehr als eine Art unbesetzter Raum, der sowohl vom Betrachter gefüllt, aber auch als romantische Geste des Gebens und Loslassens verstanden werden kann.
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